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Interview mit Nina Blazon

faunblutWenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich von sehr wenigen deutschen Fantasy-Autoren wirklich angetan bin, insbesondere mit Heitz, Hohlbein und Konsorten kann man mich jagen. Es gibt aber freilich viele gute nationale Schreiberlinge – man danke nur an die Jugendbücher von Kai Meyer, auch “Sturm” von Claudia Kern hat mich positiv überrascht und ganz besonders eine talentierte Autorin darf nicht vergessen werden: Nina Blazon. Mit phantasievollen, spannenden Romanen wie “Die Sturmrufer”, “Die Taverne am Rand der Welte”, der “Woran-Saga” und zahlreichen anderen Büchern hat die Journalistin und Autorin bewiesen, dass sie ihr Schreibhandwerk versteht. Da im Dezember ihr neuester Roman “Faunblut” erscheint, mit dem die Autorin neue Wege geht, hat Faszination Fantasy mit Nina Blazon über eben dieses Buch, über Fantasy, das Schreiben im Allgemeinen und vieles mehr gesprochen.
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FF hat bereits über “The Graveyard Book”, Neil Gaimans neuesten Bestseller, berichtet. Vor einigen Tagen bestätigte der Autor die Gerüchte über eine Filmadaption. Er selbst wird als Produzent fungieren, und obwohl er diverse Angebote für einen Animationsfilm erhalten hat, entschied Gaiman, dass er lieber eine Realverfilmung produzieren wolle. Zu diesem Zweck wird er mit Framestore zusammen arbeiten. Mehr dazu gibt es übrigens hier.

Während der Film zum “Graveyard Book” noch in weiter Ferne liegt, kann man sich im nächsten Jahr auf “Coraline” freuen, eine weitere Gaiman-Umsetzung. Im Stile von “The Nightmare before Christmas” erwartet die alten und jungen Zuschauer ein schauriges Märchen; wer den Trailer noch nicht gesehen hat, sollte dies nachholen.

Happy Halloween!

Süßes oder Saures?
Nun, weder das eine noch das andere habe ich heute zu bieten, aber immerhin gibt es mal wieder einen Beitrag. Viel Spannendes gibt es derzeit jedoch nicht zu berichten, scheint mir. “Eragon” bricht alle Verkaufsrekorde – für “Fanfiction” in Romanform ist das beachtlich, es bringt mich aber nicht dazu, auch einen Blick hineinzuwerfen. Ein anderer, älterer Hype ist der um Harry Potter und den will der Hörverlag noch einmal ausnutzen, indem er eine Neuvertonung plant.

Kürzlich ist auch der erste Roman des Geralt-Zyklus’ erschienen, “Das Erbe der Elfen”. Als begeisterte Sapkowski-Leserin habe ich dieses Buch natürlich sehnlich erwartet, bin aber momentan – ich liege in den letzten Zügen respektive Seiten – noch etwas unentschieden, inwiefern ich den Roman besser oder schlechter finde als die Kurzgeschichten. Keine Frage, auch “Das Erbe der Elfen” enthält alle Stärken, die “Der letzte Wunsch” und “Das Schwert der Vorsehung” auszeichneten. Die witzigen, intelligenten, schnellen Dialoge, die plastische, realistische Welt des Hexers, die innovativen Ideen, den lakonischen Humor und die ernsten, hintergründigen Themen wie Rassissmus, Vorurteile, Krieg … Und doch kann ich nicht nur Schwärmen, ich bin nicht hundertprozentig begeistert. Mehr dazu jedoch ein andres Mal.

Zurück zur Nacht der Geister. Frank Weinreich, der immer wieder interessante Artikel und Sekundärliteratur zur Phantastik verfasst, hat sich seine Gedanken über Fantasy und Halloween gemacht, und zwar hier.
Und James Sullivan, der sympathische und talentierte Autor von “Der letzte Steinmagier”, hat eine Horrorerzählung verfasst, die er seinen Lesern heute zur Verfügung stellt: Mehr dazu hier.

Und noch einmal …

… “Der Name des Windes”, diesmal leider keine erfreuliche Nachricht. Blogger Pat berichtet, dass sich der Erscheinungstermin des zweiten Teils der “Königsmörder-Chronik” wieder verzögert. Angekündigt war das Buch für Frühjahr 2009, nun wird es wohl eher der Herbst – wenn alles nach Plan verläuft. Schade.

Interview mit Patrick Rothfuss

Und hier Teil Zwei des Oktober-Specials zu “Der Name des Windes”, dem ersten Teil der Königsmörder-Chronik und dem Fantasy-Bestseller des Jahres. Fantasy Faszination hat mit Patrick Rothfuss über das Buch, das Schreiben, über Fantasy, Patricks aktuelle Projekte und darüber gesprochen, was bei einem Kampf zwischen Kvothe und Harry Potter geschehen würde.

Fantasy Faszination:“Der Name des Windes” wurde vor kurzem in Deutschland veröffentlicht. Warum sollten die Menschen dein Buch lesen?

Patrick Rothfuss: Du solltest mich das wirklich nicht fragen. Als Autor bin ich voreingenommen. Du kannst nicht glauben, dass ich das ehrlich beantworte. Ich könnte lügen, nur um Leute für das Buch zu interessieren.

Du solltest die Meinung von jemand anderem einholen. Jemand, der keinen Grund hat zu lügen.

Wie wäre es mit dir? Du bist nicht besonders voreingenommen. Warum denkst du, dass Leute es lesen sollten?
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Nur wenige Fantasy-Romane haben in letzter Zeit für so viel Wirbel gesorgt wie das Debüt von Autor Patrick Rothfuss. „The Name of the Wind“ wurde von Kritikern und Autoren hymnisch gelobt und wurde schon nach kurzer Zeit ein Bestseller. Obwohl viele Hypes künstlich aufgebläht werden und nur wenig dahinter steckt, kann man das von Rothfuss’ Werk nicht behaupten. Nachdem ich schon vor Monaten das englische Original gelesen – oder vielmehr verschlungen – und geliebt habe, habe ich nun anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung ein kleines Special geplant, um allen Fantasylesern (und nicht nur diesen!) diesen wunderbaren, faszinierenden Roman wärmstens ans Herz zu legen. Der erste Teil dieses Specials ist die nun folgende Rezension, der zweite Teile ein Interview mit dem Autor.
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Ein paar kurze Meldungen, die sich während meiner Abwesenheit zusammengetragen haben:

“Monster” von A. Lee Martinez, der bereits mehrere humoristische Fantasy-Romane publiziert hat (“Diner des Grauens”, “Eine Hexe mit Geschmack”), wurde an den Piper-Verlag verkauft.

RTL indes kaufte die Rechte an der englischen BBC-Serie “Merlin”, einer vor kurzem erst sehr erfolgreich gestarteten Fantasy-Serie um die Jugend Merlins.

Und auch eine deutsche Übersetzung von “Lonely Werewolf Girl”, einem Roman von Martin Millar (“Turai”, “Die Elfen von New York”), wird es scheinbar geben.

Nebenher schon mal eine Vorankündigung: Mit den News bin ich derzeit – aufgrund eines Umzugs und fehlenden Internetanschlusses – nicht allzu schnell, dafür hängen ein paar interessante Interviews in der Schlange, an diesem Wochenende wird es beispielsweise ein ausführliches Gespräch mit Patrick Rothfuss zu lesen geben. Bleibt mir also noch eine Weile gewogen. ;-)

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