Süßes oder Saures?
Nun, weder das eine noch das andere habe ich heute zu bieten, aber immerhin gibt es mal wieder einen Beitrag. Viel Spannendes gibt es derzeit jedoch nicht zu berichten, scheint mir. “Eragon” bricht alle Verkaufsrekorde – für “Fanfiction” in Romanform ist das beachtlich, es bringt mich aber nicht dazu, auch einen Blick hineinzuwerfen. Ein anderer, älterer Hype ist der um Harry Potter und den will der Hörverlag noch einmal ausnutzen, indem er eine Neuvertonung plant.
Kürzlich ist auch der erste Roman des Geralt-Zyklus’ erschienen, “Das Erbe der Elfen”. Als begeisterte Sapkowski-Leserin habe ich dieses Buch natürlich sehnlich erwartet, bin aber momentan – ich liege in den letzten Zügen respektive Seiten – noch etwas unentschieden, inwiefern ich den Roman besser oder schlechter finde als die Kurzgeschichten. Keine Frage, auch “Das Erbe der Elfen” enthält alle Stärken, die “Der letzte Wunsch” und “Das Schwert der Vorsehung” auszeichneten. Die witzigen, intelligenten, schnellen Dialoge, die plastische, realistische Welt des Hexers, die innovativen Ideen, den lakonischen Humor und die ernsten, hintergründigen Themen wie Rassissmus, Vorurteile, Krieg … Und doch kann ich nicht nur Schwärmen, ich bin nicht hundertprozentig begeistert. Mehr dazu jedoch ein andres Mal.
Zurück zur Nacht der Geister. Frank Weinreich, der immer wieder interessante Artikel und Sekundärliteratur zur Phantastik verfasst, hat sich seine Gedanken über Fantasy und Halloween gemacht, und zwar hier.
Und James Sullivan, der sympathische und talentierte Autor von “Der letzte Steinmagier”, hat eine Horrorerzählung verfasst, die er seinen Lesern heute zur Verfügung stellt: Mehr dazu hier.




