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Posts Tagged ‘Rezensionen’

Nur wenige Fantasy-Romane haben in letzter Zeit für so viel Wirbel gesorgt wie das Debüt von Autor Patrick Rothfuss. „The Name of the Wind“ wurde von Kritikern und Autoren hymnisch gelobt und wurde schon nach kurzer Zeit ein Bestseller. Obwohl viele Hypes künstlich aufgebläht werden und nur wenig dahinter steckt, kann man das von Rothfuss‘ Werk nicht behaupten. Nachdem ich schon vor Monaten das englische Original gelesen – oder vielmehr verschlungen – und geliebt habe, habe ich nun anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung ein kleines Special geplant, um allen Fantasylesern (und nicht nur diesen!) diesen wunderbaren, faszinierenden Roman wärmstens ans Herz zu legen. Der erste Teil dieses Specials ist die nun folgende Rezension, der zweite Teile ein Interview mit dem Autor.
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Von der prächtigen Insel Acacia aus herrscht seit zweiundzwanzig Generationen das Geschlecht der Akaran über ein gewaltiges Reich. König Leodan scheint ein weiser, güter Herrscher zu sein – aber er ist auch schwach, lässt in Wahrheit die Handelsgilden regieren, ist süchtig nach einer weit verbreiteten Droge, die sich „Nebel“ nennt und zerfressen vom Kummer über den Tod seiner Frau. Das einzige Licht in seinem Leben sind seine Kinder: seine älteste Tochter, die schöne Corinn und ihre Schwester, die kluge Meena sowie sein Erbe, der stolze Aliver und der stets neugierige Dariel, sein jüngstes Kind. Dass diese Kinder in Frieden und Wohlstand aufwachsen, verdanken sie zum einen einem Verrat, zum anderen Sklaverei, Ausbeutung und einem schrecklichem Pakt mit einem geheimnisvollen Volk, das jenseits der bekannten Welt lebt, den Lothan Aklun. (mehr …)

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In Kiew, der Stadt der Hexen, treffen drei vollkommen unterschiedliche Frauen aufeinander. Die schüchterne und etwas weltfremde Geschichtsstudentin Mascha, die in ihren Büchern lebt und keine Freunde hat, wird von ihrer Mutter zum „Zentrum für Altkiewer Hexenkunst“ geschickt, um sich den Jungfernkranz abnehmen zu lassen. Dascha, eine sehr extrovertierte und flippige Nachtclubsängerin, sucht ebenfalls dieses Zentrum auf – sie hat eine Wette abgeschlossen, nach der sie einen schwulen Tänzer aus ihrem Club verführen soll, und will nun einen Liebestrank erwerben. Die dritte der Frauen ist Katja, eine bodenständige Karrierefrau. Auch sie sucht das Zentrum für Hexenkunst auf, als sie auf dem Werbeplakat liest, dass dieses Unbesiegbarkeitstränke verkauft.
Und so treffen die drei Frauen schließlich aufeinander, obwohl es alles andere als ein freundliches Treffen ist. (mehr …)

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Das Land Orison ist in neun Baronate geteilt, die seit Jahren friedlich nebeneinander existieren. Alle Baronate sind dem König von Orison unterstellt, einem jungen Mann, der fast noch ein Kind ist. Der etwas schwächliche König Tenmac III. scheint seiner Aufgabe nicht ganz gewachsen zu sein, obwohl er frei von Überheblichkeit, gutmütig und wissbegierig ist.
Die Baroness des Sechsten Baronats dagegen ist ihrer Aufgabe durchaus gewachsen, dafür ist ihr Gutmütigkeit fremd. Die schöne, aber grausame Meridienn den Dauren beherrscht ihr Baronat mit eiserner Strenge, sie geißelt sich selbst in unbequemer, viel zu enger Kleidung und schüchtert liebend gern ihre Untergebenen ein. (mehr …)

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